7 Gründe, warum du nicht mehr abnimmst

Gerade noch sind die Kilos geschmolzen wie verrückt – und dann geht auf einmal gar nichts mehr. Viele kennen das sicher, vor allen Dingen Frauen stehen immer wieder vor diesem Problem. Hast du das auch schon erlebt, oder steckst du gar gerade mittendrin? Dann gib jetzt bitte nicht auf! Genau das ist der Punkt, an dem viele aufgeben weil sie denken, hier ist jetzt Schluss nun geht es nicht mehr weiter. Dem ist aber nicht so!

Gewichtsplateau – was ist denn das?

Nein, diese Plateau hat so gar nichts mit den schönen Plateau-Schuhen zu tun. Vielmehr ist genau der Zustand gemeint, wenn ihr morgens auf die Waage steigt, und jeden Tag dasselbe Gewicht seht. Wer seine Idealfigur hat, wird sich ja darüber freuen, für alle anderen auf dem Weg zur Traumfigur ist das eher frustrierend. Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass es auf der Waage einfach nicht mehr weiter nach unten gehen will. Vielleicht trifft das eine oder andere auch auf dich zu.

1. Ich nehme nicht ab – aber ich esse doch kaum etwas!

Ja, und genau da liegt der große Fehler bei vielen. Oft wird einem eingetrichtert, dass man am besten abnimmt, indem man so gut wie gar nichts isst. Schließlich nimmt man ja nur ab, wenn man weniger Kalorien aufnimmt, als der Körper verbraucht. Das ist auch soweit alles korrekt. Wenn ihr allerdings weitaus weniger Kalorien aufnehmt, als benötigt werden, glaubt der Körper gleich, dass eine Hungersnot ausgebrochen ist. Unser Körper ist nämlich nicht dumm, und hat für solche Fälle entsprechende Mechanismen, um dem Körper vor dem Verhungern zu retten. In diesem Fall versucht er ganz einfach, einiges an Energie einzusparen.

Naja, ist ja nicht schlimm denkst du jetzt vielleicht. O doch, das ist sehr schlimm, denn unter anderem senkt er dabei den Stoffwechsel, und reduziert den Grundumsatz. Dieser Grundumsatz ist die Anzahl an Kalorien die wir täglich ohne Bewegung verbrauchen. Dies bedeutet, dass ihr mit eurer bisherigen Kalorienaufnahme wahrscheinlich nun über dem Grundumsatz liegt. Dann stagniert das Gewicht, nichts geht mehr. Abhilfe könnt ihr schaffen, indem ihr euren täglichen Kalorienbedarf gründlich ausrechnet, und keinesfalls zu wenig esst. Ein Apfel am Tag sorgt nicht dafür, dass die Pfunde purzeln, ganz im Gegenteil. Der Körper braucht Nahrung, um gut zu funktionieren, und auch abnehmen geht nicht ohne Nahrung.

Eine weitere Maßnahme ist der sogenannte Cheat Day. Bei den neusten Diäten in irgendeinem Trendmagazin sind diese Cheat Days nicht unbedingt zu finden, aber Sportler wissen ganz genau, was gemeint ist. Die meisten haben einmal in der Woche einen Tag, an dem sie auch Dinge essen, die sonst nicht auf dem Speiseplan stehen. An diesem Tag betrügt man praktisch seinen normalen Speiseplan. Solch ein Cheat Day hat aber auch den Effekt, dass der Körper signalisiert bekommt, dass er sich keine Sorgen machen braucht, es besteht keine Notsituation.

2. Einseitige Diäten – guter Start und dann geht nichts

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Egal für welche Diät man sich entscheidet, wer zuvor gut und gerne gegessen hat, wird mit jeder Art von Diät zu Beginn sehr gute Erfolge verzeichnen. In dieser Phase nimmt man problemlos ab. Hat man sich in seine Diät oder seine Ernährungsform aber erst einmal richtig eingelebt, beginnt die Stagnation. Der Grund dafür ist einfach, zwar stehen immer eine Unmenge an Rezepten zur Verfügung, aber mit der Zeit schießt man sich auf ein paar bestimmte ein. Das eine schmeckt so gut, das andere ist schnell gemacht. Schon ernährt ihr euch sehr einseitig, und das rächt sich schnell. Der Körper gewöhnt sich sehr schnell daran, und dann verstoffwechselt er das Ganze viel sparsamer. Die Lösung: abwechslungsreiche Ernährung, und zwar in jeder Diät oder Ernährungsform. Dies ist die einzige Möglichkeit, wie euer Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden kann. Springt über euren Schatten, und bereitet euch immer wieder andere Gerichte zu.

3. Eine Ausnahme wird doch wohl erlaubt sein – eine schon

Ausnahmen bestätigen die Regel heißt es ja immer so schön. Auch beim Abnehmen ist dies der Fall, auch der zuvor genannte Cheat Day fällt darunter. Wenn die ersten Kilos verschwinden, ist die Motivation oft so hoch, dass man wirklich nur an diesem einen Tag in der Woche aus dem Ernähungsrahmen fällt. Sind aber schon einige Kilos verschwunden neigen wir Menschen dazu, auch öfters eine Ausnahme zu machen. Aus dem einen Cheat Day in der Woche werden sehr schnell zwei oder drei.

Ach ja, ein paar Kilos sind ja schon weg, das muss doch gefeiert werden! Man gönnt sich ja sonst nichts! Und der eine Grillabend, gefolgt vom Kaffeetrinken mit dicker Torte bei der Oma und dem Sektempfang der Kollegin, das wird ja alles schon nicht so schlimm sein, schließlich hat man ja schon so gut abgenommen. Mal ehrlich, und dann wundert ihr euch, dass auf der Waage nichts mehr geht, oder sich der Zeiger schlimmstenfalls sogar nach oben bewegt? Natürlich müsst ihr jetzt nicht bei jeder Einladung auf alles verzichten, aber achtet genau drauf, was ihr zu euch nehmt. Schreibt ein Ernährungstagebuch und tragt alles ein, was ihr esst und trinkt. Oft stellt man sehr schnell fest, dass die Stagnation auf der Waage definitiv in der Ernährung zu suchen ist. Ausnahmen ja, aber nur in Maßen.

4. Sportlich sportlich – aber leider zu eintönig

Sport ist ein sehr wichtiger Punkt, wenn es um das Abnehmen geht. Wer beim Abnehmen Sport treibt sieht nicht nur größere Erfolge, sondern fühlt sich auch gleich viel fitter. Dennoch solltet ihr beim Sport ebenfalls auf Abwechslung setzen. Wenn ihr drei Mal die Woche zwanzig Minuten Joggen geht ist das zwar sehr positiv, für das gesetzte Abnehmziel aber eher weniger effektiv. Du hast sicher schon gemerkt, dass es mit der Zeit weniger anstrengend geworden ist, diese Strecke zu laufen. Dies bedeutet, dass du weniger Energie beim Joggen verbrauchst, und das ist ja nicht das Ziel des Sports. Der Körper braucht immer wieder neue Herausforderungen, ansonsten gewöhnt er sich auch beim Sport zu schnell an die Bewegungsabläufe. So wird Sport ineffektiv. Setze auf Abwechslung. Wenn du nicht weißt, welche Bewegungsabläufe für dich gut sind, kontaktiere einen Personal Trainer, der dir einen Trainingsplan praktisch auf den Leib schneidert.

5. Mehr Muskelmasse – das Gewicht stagniert

Wenn du abnehmen möchtest, gehört ein gutes Sportprogramm dazu. Am besten geeignet ist Krafttraining, übrigens auch für Frauen. Krafttraining hilft nicht nur dabei, die Kilos schnell loszuwerden. Die neuen Muckis verbrauchen auch gleich mehr Kalorien. Muskeln wiegen allerdings mehr als Fett. Daher ist es gut möglich, dass sich das Gewicht zwar hält, aber der Körperfettanteil nach unten geht. Hab hier bitte keine Panik, das ist vollkommen normal und absolut vorteilhaft. Es geht nicht immer nur um die Kilos, auch mit 60 Kilo auf der Waage kann man einen sehr hohen Körperfettanteil haben, den man auch deutlich sieht.

6. Optimaler Trainingsplan und langsame Steigerung –

Stress vermeiden

Du hast den Entschluss gefasst, jetzt mit Ernährung und Sport dein Gewicht zu reduzieren. Bisher hast du den ganzen Tag auf dem Hintern gesessen, aber jetzt musst du jeden Tag ins Fitnessstudio. Die Idee ist gut und lobenswert, aber du solltest es besser ruhiger angehen lassen. Vergiss nicht, ausreichende Regenerationstage zwischen den Trainings einzuplanen. Ansonsten machst du deinem Körper Stress, und er schüttet das Stresshormon Cortisol aus. Und dieses nette Hormon sorgt dafür, dass du eher Pfunde ansammelst als sie loszuwerden. Dasselbe gilt übrigens für Stress jeder Art. Vermeide am besten Stress, auch auf der Arbeit oder in der Freizeit.

7. Der Körper benötigt weniger Kalorien

Zu Beginn einer jeden Diät geht es rasant abwärts mit den Kilos. Wenn aber schon das eine oder andere Pfund verschwunden sind, benötigt der Körper längst nicht mehr so viele Kalorien wie vor der Diät. Auch dies muss mit eingeplant werden. Die Fettdepots verbrauchen einfach weniger Energie, da sie ja kleiner werden. Und du selbst musst dich ja auch weniger anstrengen, wenn du dich bewegst, weil das zusätzliche Gewicht ja nicht mehr da ist. Dies sind Faktoren, die du auf jeden Fall bei der Planung deiner Mahlzeiten mit einfließen lassen solltest. Nimm weniger Kalorien zu dir, dann passt das alles wieder.

Anmerkungen zum Thema schwerer Knochenbau

und Schilddrüsenerkrankung

Ich kann nichts dafür, ich habe schwere Knochen. Meine Schilddrüse ist nicht in Ordnung, darum bin ich so dick. Gut, selbstverständlich ist es möglich, dass jemand unter einer Schilddrüsenunterfunktion leidet die dafür sorgt, dass das Abnehmen recht schwer wird, und man schnell zunimmt. Aber so oft wie man diesen Spruch hört, müsste mittlerweile drei Viertel der Bevölkerung unter dieser Erkrankung leiden, und das ist sicherlich nicht der Fall. Bei den meisten ist es einfach eine dumme, aber leichte Ausrede. Auch die schweren Knochen gibt es nicht. Zwar ist es so, dass die Knochendichte bei jedem Menschen variiert, aber sicherlich nicht so stark, dass sie ein massives Übergewicht erzeugen. Also, Schluss mit den Ausreden, und ran an den schlanken Körper!

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